VON WEISEN ALTER
Auf einem Winterroßträgt mein Alter meine Zuflucht,mit seinem mageren Gesicht,mit den präzisen Wörtern.
Er ist nur das, was er war,hinter einer großen Ruheund er sammelt Mohnblumen an,täglich Streitereien,ein rauher Kaffeeund sogar ein offenes Leben
in den sauren Almanachen.
Er reit und geht nach dem Toder weiß doch, daß er nicht kannnur mit eitlen Wörterum ihre Laune zu verdrehen.
VOM EIGENEN SCHICKSAL
Das Leben schaut' michmit seinen Spiegel-Augen an,körnte es aus in den Händeneine Traube voller Zeit.Vor jener vollen Augenund auf dem Tagesstrandverließ Ich Ekel und Verstand,Erinnerung ohne Licht,
die Umständeund der fällige Respekt zu Nichts.Ich schaute das Leben anund gab Ich ihm mein Schicksal.